Moses

Die Oper «Moses» komponierte Gioacchino Rossini im Jahre 1818. Danach wurde sie von ihm mehrmals überarbeitet. Die letzte Fassung von 1827 ergänzte Rossini schliesslich mit weiteren Melodien. Diese Version wurde endgültig zum grossen Erfolg und im 19. Jahrhundert auf allen wichtigen Weltbühnen gespielt.

INHALT

Die Geschichte dieser Oper handelt von der Gefangenschaft der Israeliten in Ägypten und deren Befreiung durch Moses. Diese Oper unterscheidet sich im Vergleich zu den komischen Werken von Rossini nicht nur im Inhalt sondern auch im kompositorischen Stil. Die biblische Geschichte verlangt eine ungewöhnliche Präsenz des Chores, wodurch die Oper einen monumentalen und dramatischen Charakter erhält. Aus diesem Grund eignet sich dieses Werk hervorragend für die Chöre der opera viva, deren Klang im Opernzelt bestens zur Geltung kommen wird. Neben den Chorpartien bilden auch grössere und kleinere Rollen einen festen Bestandteil des Werks. So werden auch in dieser Aufführung mehrheitlich die Solisten der «La Compagnia Rossini» diese Rollen besetzen und mit packenden szenischen und musikalischen Momenten das Geschehen auf der Bühne bereichern.
Für weitere Höhepunkte wird das «Giuseppe Verdi Orchester» aus Budapest unter der Leitung von Gion Gieri Tuor sorgen. Seine Aufgabe ist es nicht nur die Sängerinnen und Sänger zu begleiten sondern auch den szenischen Ablauf mit orchestralen Intermezzi zu untermalen.

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